Zu einem spannenden Thema für “PV-Veteranen” lud die BürgerEnergieGenossenschaft (BEG) Kraichgau eG am 30. Juli 2025 im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe “Lade.Zeit” in den EnergieCampus Sinsheim ein. Rund 20 Interessierte waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, sich über eine mögliche Zukunft älterer PV-Anlagen zu informieren. Der Titel der Veranstaltung nämlich lautete “Ü-20-PV-Anlagen – wie weiter nach dem Ende der EEG-Förderung?”
Dementsprechend gaben fast alle Gäste an, dass sie bereits Photovoltaik auf dem eigenen Dach haben. Viele von ihnen waren Mitglieder der BEG, aber auch “nicht-organisierte” PV-Anlagen-Betreiber hatten sich auf den Weg gemacht. Bei einigen von ihnen sei die Förderung schon ausgelaufen, bei anderen wiederum stehe das Förderende erst noch bevor. Kein Wunder also, dass der Referentin und den beiden Referenten die volle Aufmerksamkeit des Publikums gehörte.
Den Auftakt machte Sarah von Keudell, Leiterin Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit bei der BEG, mit einem Abriss aktueller Projekte der Genossenschaften. Sie moderierte dann auch die weitere Veranstaltung. Im Anschluss skizzierte Simon Kostelecky, PV-Experte bei der UEA, zunächst die Entwicklung der Anzahl von Ü20-PV-Anlagen in Baden-Württemberg. So fallen dieses Jahr im Land 10.500 Anlagen aus der Förderung, 2030 werden es mit 34.000 schon mehr als dreimal so viele sein. Noch spannender für die Zuhörerinnen und Zuhörer waren dann im Anschluss Informationen zu aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen, aber auch zu weiteren Markt- und technischen Entwicklungen.
Als dritter Referent war dann Dennis Koppenhöfer an der Reihe, Vorstandsmitglied der BEG Kraichgau und gleichzeitig Geschäftsführer der BE RN, der BürgerEnergie Rhein-Neckar Photovoltaik GmbH. Er konzentrierte sich auf die Darstellung der 3 gängigsten und naheliegendsten möglichen Weiterbetriebs-Optionen: Möglich sei hier entweder die weitere Volleinspeisung, das Repowering (also die Erneuerung wesentlicher Anlagenbestandteile wie etwa der Solarmodule) oder als meistens sinnvollste Option die Umstellung auf Eigenversorgung. Abgerundet wurde sein Input durch einen Bericht aus der Praxis als Installationsbetrieb.
Nach weiteren Infos und Tipps von Simon Kostelecky stand das Referenten-Trio dann noch für Fragen und Diskussion zur Verfügung. Bei kleinen Snacks und Drinks wurde diese Gelegenheit zum Austausch und auch zum Vernetzen rege genutzt.
Wer die von der Klimaschutz-Stiftung Baden-Württemberg geförderte Veranstaltung verpasst hat, braucht nicht allzu enttäuscht zu sein: Am 23. September 2025 bietet das PV-Netzwerk Baden-Württemberg von 18 bis 20 Uhr eine Online-Infoveranstaltung genau zum selben Thema an. Die kostenlose Anmeldung dazu ist möglich unter photovoltaik-bw.de/….
Und wer auch an diesem Termin keine Zeit hat, kann sich jederzeit unter https://zeozweifrei.de/photovoltaik/ wertvolle Informationen holen und als Bürgerin oder Bürger des Landkreises Karlsruhe einen kostenlosen Beratungstermin holen.
















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