Seit Sommer 2024 arbeitet die Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe (UEA) gemeinsam mit der Energieagentur Oberschwaben (EA-OBS) an der “Zukunftskommune”. Dieses Instrument wird zukünftig Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Baden-Württemberg auf dem Weg zu resilienten und damit zukunftssicheren Kommunen begleiten.
Mittlerweile ist Zukunftskommune unter der Trägerschaft des Verbands regionaler Energie- und Klimaschutzagenturen Baden-Württemberg e.V. (rEA BW e.V.) und wir haben zusammen einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Es gibt jetzt eine eigene Website mit umfangreichen Informationen zum Vorgehen und übersichtliche Unterseiten für alle teilnehmenden Kommunen: zukunftskommune.info Befürwortet und unterstützt wird das Instrument auch von der Landesenergieagentur KEA-BW.
Damit ist die Entwicklung der ersten Version abgeschlossen und die UEA kann sich jetzt wieder verstärkt auf die Kommunen im Landkreis fokussieren. Hier haben bereits 9 Kommunen die Teilnahme beschlossen, in Baden-Württemberg sind es bereits über 70. Mit den teilnehmenden Kommunen untersucht die UEA:
- Wo stehen wir?
Eine übersichtliche Checkliste deckt noch offene Handlungspotentiale auf und schafft Vergleichbarkeit.
- Woran soll gearbeitet werden?
Zusammen mit der Kommune erarbeitet die UEA individuelle Maßnahmenprogramme mit Fördermitteln und konkreten Aufgaben. Die Umsetzung überprüfen wir regelmäßig, damit die Maßnahmenideen nicht in der Schublade landen.
- Wo müssen wir hin?
Wir gleichen die Zielwerte und Istwerte der Treibhausgasbilanz ab und steuern bei Bedarf nach.
Das Entwicklungsteam bestehend aus Birgit Schwegle und Fabian Siemer (UEA), Walter Göppel und Laura Holzhofer (Energieagentur Oberschwaben) sowie Tina Götsch (rEA BW e.V.) ist stolz auf das Ergebnis der inzwischen bereits 2-jährigen intensiven Zusammenarbeit an der Zukunftskommune und dankt allen Projektbeteiligten für ihr Mitwirken.





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