Der “Wattbewerb” stachelt Städte und Gemeinden spielerisch zum Ausbau von Photovoltaik an. Was als Wettbewerb unter Kommunen beginnt, ist inzwischen ein ausgeklügeltes Monitoring-Tool, das auch “außer Konkurrenz“ genutzt werden kann. Der Verein “Wattbewerb” hat sich eine beschleunigte Energiewende als Ziel gesetzt und bietet Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürgern neben dem Ranking des Wettbewerbs zusätzliche Daten zu installierter Photovoltaik und Stromspeicher in Kreisen und Landkreisen. Die Anmeldung bei Wattbewerb ist für Kommunen kostenlos und ermöglicht eine Auswertung, die spezifisch auf die Stadt oder Gemeinde zugeschnitten ist.
Auch im Landkreis Karlsruhe beteiligen sich einige der 32 Städte und Gemeinden an der Challenge. Mithilfe der UEA wird auch so der regionale PV-Ausbau vorangetrieben. Die Resultate sind auf dem Dashboard von Wattbewerb zu finden; links oben ist für den Kreis Karlsruhe lediglich der Kreisschlüssel 08215 einzutragen. Wochenaktuell (Stand 04.08.2025) zeigt der Trend eine zugebaute Installation von 532.300 Kilowatt Peak PV-Bruttoleistung, wobei der Gesamtbestand auch kommunenweise und pro Kopf betrachtet werden kann.
Den größten Zuwachs im Landkreis hat die Stadt Bruchsal zu verzeichnen, gefolgt von Philippsburg. Im aktuellen Ranking der Städte Deutschlands, das Großstädte nicht berücksichtigt, steht Philippsburg sogar auf dem beachtlichen zehnten Platz. Mit weniger Gesamtbestand, aber dafür einem größeren Zubau seit Beginn des Wattbewerbs, liegt Bad Schönborn als führende Gemeinde deutschlandweit auf Platz elf.
Dem Dashboard ist außerdem zu entnehmen, in welchen Größenklassen sich die Photovoltaikanlagen der einzelnen Kommunen bewegen, welche Art der Anlage vorliegt, also zum Beispiel Dach- oder Freiflächenanlagen. Auch die Stromspeicherkapazität des Landkreises Karlsruhe ist ausgewiesen und zeigt, dass der Speicherausbau rasant zugenommen hat. Insgesamt können im Landkreis Karlsruhe momentan 95 960 kWh eigens erzeugten Stroms gespeichert werden, hauptsächlich unter Nutzung von Lithium-Batterien.
Die UEA konnte bisher schon 18 der 32 Kommunen im Landkreis motivieren das kostenlose Programm in Anspruch zu nehmen, um von dem sehr guten Monitoring-Tool und dem Antrieb durch Wattbewerb zu profitieren. Die Anmeldung erfolgt nach Abstimmung mit der Verwaltung durch Mitarbeitende der Kommune. Aber auch Privatpersonen können teilhaben, indem sie beispielsweise Ortsgruppen dafür begeistern und versuchen, den Wattbewerb in ihrer Kommune zu etablieren.
Mehr Informationen zum PV-Ausbau und Möglichkeiten einer persönlichen Beratung gibt es unter https://zeozweifrei.de/photovoltaik/.







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