Auch im ersten Halbjahr 2025 war der Landkreis Karlsruhe beim Ausbau der Dach-Photovoltaik wieder ganz vorne im Land dabei. Die von Januar bis Ende Juni des Jahres neu in Betrieb genommenen Dach-PV-Anlagen haben hier eine Gesamt-Nennleistung von 31,0 MWp. Damit landet der Landkreis auf einem blendenden Platz 3 aller Kreise in Baden-Württemberg – und das nur hauchdünn hinter dem Rhein-Neckar-Kreis, in dem 0,1 MWp mehr zugebaut wurden. Spitzenreiter war der Ortenaukreis, der mit 34,8 MWp noch einmal knapp zehn Prozent mehr Zuwachs verzeichnen konnte.
Auf den ersten Blick sieht man in der Ergebnisliste freilich auch, dass der Landkreis Karlsruhe beim Zubau der Freiflächen-PV mit rund 3 MWp nur einen Platz im (immerhin vorderen) Mittelfeld belegt. Allerdings darf dabei durchaus auch berücksichtigt werden, dass die Region am mittleren Oberrhein im Vergleich zu den Spitzenreitern wie etwa Kreis Biberach, Neckar-Odenwald-Kreis oder Alb-Donau-Kreis mit einer rund dreimal so hohen Bevölkerungsdichte wesentlich dichter besiedelt ist.
Auch wenn wie gesagt der Freiflächen-Zubau durchaus höher sein könnte, steht der Landkreis Karlsruhe auch in der Gesamtwertung mit einem guten 7. Platz von 44 Stadt- und Landkreisen hervorragend da. Dass der Landkreis Biberach hier mit großem Vorsprung auf dem ersten Platz liegt, ist übrigens nicht verwunderlich: In Langenenslingen nahm die EnBW vor kurzem den mit 80 MWp größten Freiflächen-Solarpark Baden-Württembergs in Betrieb. Die genauen Ergebnisse der PV-Liga können unter photovoltaik-bw.de/… eingesehen werden.
Dass der Landkreis Karlsruhe in der PV-Liga BW seit Jahren (1. Platz im 2. Halbjahr 2024) eine gute Figur macht, ist vermutlich nicht zuletzt dank guter Unterstützung durch die UEA möglich: Schon seit Jahren bietet sie interessierten Bürgerinnen und Bürgern mit dem kostenlosen Solaratlas für nahezu jedes Dach im Landkreis mit wenigen Mausklicks wesentliche Infos als Entscheidungsgrundlage für den Solarstrom vom eigenen Dach. Vor Ort bringt das Beratungsnetzwerk der UEA sein Expertenwissen außerdem regelmäßig mit dem PV-Mobil ein. Mal ganz davon abgesehen, dass jederzeit auch über die UEA-Website eine kostenlose PV-Beratung in Anspruch genommen werden kann – von Kommunen ebenso wie von Privatpersonen.







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