Die heutigen Schülerinnen und Schüler sind es, die unsere gegenwärtigen Versäumnisse in Zukunft werden ausbaden müssen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig für Klima- und Umweltthemen zu sensibilisieren und ihnen Wege zu skizzieren, wie sie selbst aktiv werden können. Das Klassenzimmerstück “Lotta und Paul wollen die Welt retten” in Kooperation des SANDKORN-Theaters mit der Umwelt- und Energieagenture Kreis Karlsruhe (UEA) greift diese Themen auf und möchte die Jugendlichen direkt in ihrer Lebenswelt erreichen. Dabei setzt sich das Stück auf unterhaltsame, zugängliche Weise mit den Herausforderungen des Klima- und Umweltschutzes auseinander.
Seit nunmehr drei Jahren ist das Ensemble im Landkreis Karlsruhe mit diesem Angebot unterwegs – immer in Begleitung von Nik Langer, der bei der UEA das Thema Klimapädagogik verantwortet. Auch in diesem Jahr kamen so 18 Schulen in den Genuss der kurzweiligen Aufführung und sensibilisierte mehr als 500 Schülerinnen und Schüler für das Thema Klimawandel, nicht zuletzt auch durch die teils lebhaften Diskussionen, für die nach den Theateraufführungen grundsätzlich Raum geboten wird. Das Interesse der jüngeren Generation bleibt von großer Bedeutung – gerade jetzt, wo Klimaschutz in der öffentlichen Wahrnehmung zeitweise in den Hintergrund rückt. Die Schulbesuche zeigen immer wieder, wie wichtig es ist, die Jugendlichen ernst zu nehmen, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und mit ihnen über ihre Zukunft ins Gespräch zu kommen.
Im Fokus steht dabei stets die Frage, was jede und jeder Einzelne tun kann, um den Klimawandel positiv zu beeinflussen. Orientiert an den SDG, die inzwischen auch Teil des Lehrplans sind, werden die Bereiche Ernährung, Mobilität und Wasserverbrauch – Themen, die unmittelbar mit dem Alltag der Jugendlichen zu tun haben – besonders beleuchtet und den Schülerinnen und Schülern konkrete Handlungsmöglichkeiten vermittelt.







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