Schon ein gutes halbes Jahr nach seiner Einführung im Landkreis Karlsruhe lässt sich sagen, dass das neue Format “Zukunftskommune” ein Erfolgsmodell ist. Bereits 14 von 32 Kommunen im Landkreis haben dessen Einführung beschlossen oder schon umgesetzt; in ganz Baden-Württemberg sind es 57. Damit unterstützen sie ihre Verwaltungen beim Aufstellen konkreter Maßnahmenprogramme rund um Nachhaltigkeit, Klimaschutz oder Klimaanpassung. Das Tool liefert schließlich ganz konkrete Antworten auf die Fragen “Wo liegen größte Einsparungspotentiale?”, ”Welche Förderungen gibt es?” oder “Wie kommen wir effizient ans Ziel?”.
Fabian Siemer, technischer Entwickler der Zukunftskommune bei der Umwelt- und energy Agentur Kreis Karlsruhe (UEA), hatte seit 2024 intensiv in Kooperation mit der Energieagentur Oberschwaben und Dutzenden weiteren Projektbeteiligten an der Einführung gearbeitet und dabei auch die Kompetenz aus allen Energieagenturen in Baden-Württemberg einfließen lassen. So konnte die Zukunftskommune nach ersten Pilotphasen zum 01.01.2026 ganz offiziell an den Start gehen und wird seitdem auch von der KEA-BW und der rEA BW unterstützt.
Besonders freut sich Siemer, dass jetzt mit Bad Schönborn die erste Kommune im Landkreis ihr Dashboard zur Zukunftskommune online stellen konnte. Unter zukunftskommune.info/… können nicht nur interessierte Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde im Kraichgau genau nachverfolgen, wo Bad Schönborn aktuell in den acht Themenfeldern Grundlagen, Strom, Wärme, Energieeffizienz, Nachhaltig Bauen, Mobilität, Klimaanpassung und Multiplikatoren steht und welche Handlungsansätze ermittelt wurden.
In den kommenden Wochen und Monaten werden zahlreiche weitere Dashboards teilnehmender Kommunen online gehen und damit die Vergleichbarkeit – und womöglich auch ein wenig Wettbewerb – untereinander fördern. Die UEA führt dabei mit allen Kommunen den sogenannten Zukunftscheck durch, also die Bestandsaufnahme zum aktuellen Stand von Klimaschutz und Klimaanpassung in der betreffenden Gemeinde. Die dafür notwendige enge Zusammenarbeit mit den Zuständigen in den Verwaltungen bestätigt Fabian Siemer in seiner Zuversicht: “Die Zukunftskommune ist schon wenige Monate nach ihrer Einführung in den Kommunen angekommen und wird dort als echte Unterstützung und Arbeitserleichterung für die anstehenden und notwendigen Aufgaben begrüßt.”




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