Am 24. Juni 2025 stellte UEA-Geschäftsführerin Birgit Schwegle die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung für Weingarten (Baden) im Gemeinderat vor. Im Anschluss beschloss der Gemeinderat die Planung und perspektivische Umsetzung der priorisierten Maßnahmen einstimmig und machte damit den Weg frei für einen großen weiteren Schritt in Richtung kommunaler Energiewende für die Gemeinde zwischen Bruchsal und Karlsruhe.
Insgesamt hatten Analyse der Ist-Situation und Potenzialermittlung im Rahmen der Wärmeplanung zur Erarbeitung von sieben Maßnahmenvorschlägen geführt. Priorisiert wurden unter anderem die Erstellung eines Wärmeversorgungskonzepts für den Neubau der Turmbergschule mit Einbezug der angrenzenden Straßenzüge, die Ausweisung eines weiteren Sanierungsgebiets und die Untersuchung von Nutzungsmöglichkeiten von Tiefengeothermie und Windenergie.
Die UEA hatte die Kommunale Wärmeplanung im vergangenen Jahr in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung erstellt. Damit kam Weingarten wie viele andere Kommunen im Landkreis Karlsruhe der gesetzlichen Verpflichtung zuvor. Schließlich hatte man in Weingarten schon vor der Einführung der verpflichtenden Wärmeplanung die große Chance erkannt, im Rahmen dieses Vorgehens die kommunale Energiewende voranzubringen und damit nicht nur einen großen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern auch die Energiesicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dass dieses Vorgehen außerdem den Fokus auf Maßnahmen lenkt, die mit möglichst geringem Investitionsaufwand die bestmögliche Kosteneinsparung für den künftigen Energiebedarf ermöglichen, war vermutlich ein weiterer Faktor, der dem Gemeinderat die Zustimmung leicht machte.






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