Für 23. Oktober 2025 hatte die KEA-BW zur diesjährigen Veranstaltung „Nahwärme kompakt“ rund um die zukunftsfähige und klimaneutrale Wärmeversorgung in Baden-Württemberg eingeladen. Unter dem Motto „Vom Plan zur Praxis – Wärmenetze jetzt bauen“ kamen Kommunen, Planer, Netzbetreiber und Fachleute zusammen, um Wege zur erfolgreichen Umsetzung der Wärmewende zu diskutieren. Mit von der Partie war auch die UEA.
Im Mittelpunkt standen praxisorientierte Einblicke in die Planung, Finanzierung und Realisierung moderner Wärmenetze. Zahlreiche Beispiele aus Gemeinden zeigten, wie lokale Akteure gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln – von Bürgerbeteiligung und Genossenschaftsmodellen bis hin zu innovativen Finanzierungsmöglichkeiten und nachhaltigen Bauweisen.
Auch technische Innovationen spielten eine wichtige Rolle. So wurden neue Ansätze zur Nutzung von Abwärme, der Einsatz von Großkollektoren und Wärmepumpen sowie Materialien und Verfahren, die den Netzbau effizienter und umweltfreundlicher machen, vorgestellt.
Neben der Technik rückte auch die Kommunikation in den Fokus – etwa, wie Bürgerinnen und Bürger für Wärmenetzprojekte begeistert werden können, wie Kommunen Akteure gezielt einbinden oder wie sich Fachkräfte für diesen wachsenden Bereich gewinnen lassen.
In diesem Themenfeld durfte die UEA einen eigenen Beitrag leisten: In seinem Vortrag zeigte Alexander Köhler, wie eine zielgerichtete Akteursbeteiligung beim Aufbau eines Wärmenetzes gelingen kann. Dabei standen praktische Erfahrungen, Kommunikationsstrategien und bewährte Vorgehensweisen im Mittelpunkt, um lokale Akteure von Beginn an einzubinden und Projekte erfolgreich in die Umsetzung zu bringen.
Abschließend wurden rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen thematisiert, die für Planungssicherheit und faire Preise sorgen.
Die „Nahwärme kompakt 2025“ zeigte eindrucksvoll, dass die Wärmewende in Baden-Württemberg längst in Bewegung ist. Für die UEA war die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, Ideen zu sammeln und Anregungen mitzunehmen, wie sich Projekte auch in unserer Region praxisnah und zukunftsorientiert umsetzen lassen.







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