Mit dem vierten Treffen der Klimaschutzbeauftragten aus dem Landkreis Karlsruhe geht ein erfolgreiches und erfreuliches Jahr der Netzwerkarbeit zu Ende. Ausgerichtet wurden die Treffen vom Kommunalen Klimaschutzverein im Landkreis Karlsruhe e. V. (KSV), hinter der Organisation steckt die Koordinatorin des KSV bei der Umwelt- und Energieagentur kreis Karlsruhe (UEA) Isabel Schonath. Bei diesem letzten Treffen des Jahres am 16. Dezember 2025 konnte sie in den Räumen der UEA in Bretten 25 Teilnehmende zu dem inhaltlich sehr voll gepackten Tag begrüßen.
Zunächst wurden Neuigkeiten vom KSV und der UEA vorgestellt, allen voran der Klimapreis, den der KSV im März 2026 auslobt, und die Einbindung der Kommunen in die Einführung dieses motivierenden Anreizes. Marvin Ehringer von der UEA stellte anschließend die neuesten Informationen zu Förderprogrammen vor, bevor Fabian Siemer, ebenfalls von der UEA, einen Sachstandsbericht zur Zukunftskommune gab. Das Modell Zukunftskommune wird 2026 flächendeckend sowohl im Landkreis Karlsruhe als auch in Baden-Württemberg eingeführt und ermöglicht eine strukturierte und praxisorientierte Begleitung des kommunalen Klimaschutzprozesses, passgenau entwickelt auf die Anforderungen, die gesetzlich an die Verwaltungen gestellt werden.
Beim Thema Klimawandelanpassung, das durch die Novellierung des KlimaG BW bei vielen Kommunen im Landkreis auf der Agenda steht, wurden die Teilnehmenden nach einem ausführlichen Input von Marvin Ehringer in einem interaktiven Teil einbezogen. Sie tauschten sich zu verschiedenen Fragestellungen wie Zuständigkeiten innerhalb der Kommune oder die Betroffenheit der Kommune hinsichtlich Hitze und Hochwasser aus. Zum Ende des Tagesordnungspunkts waren sich alle einig, eine Arbeitsgruppe gründen und gezielt Maßnahmen gemeinsam entwickeln zu wollen.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause, die ausgiebig zum Austausch und Netzwerken genutzt wurde, erläuterten Armin Holdschick und Leon Pompinon, was bei der Einführung eines Kommunalen Energiemanagements (KEM) beachtet werden sollte. Dabei gingen sie ausführlich auf die Kernelemente und Vorgehensweisen ein, die für die Implementierung eines KEM für die Kommune essentiell sind. Ein erfolgreiches Beispiel aus der Praxis lieferte Jürgen Hemberger, Fachbereichsleiter in Waldbronn, der nicht nur die Vorteile für seine Gemeinde seit der Einführung des KEM berichtete, sondern auch mögliche Hürden für die Einführung eines KEM veranschaulichte.
Den Ausklang des Tages bildete ein vorweihnachtliches Zusammensein, das zum intensiven Netzwerken und angeregten Gesprächen genutzt wurde.















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