Am 29. Juli 2025 beschloss der Gemeinderat von Ötigheim im Landkreis Rastatt einstimmig die Wärmeplanung und perspektivische Umsetzung der priorisierten Maßnahmen und machte damit den Weg frei für einen großen weiteren Schritt in Richtung kommunaler Energiewende für die Gemeinde.
Insgesamt hatten Analyse der Ist-Situation und Potenzialermittlung im Rahmen der Wärmeplanung zur Erarbeitung von 11 Maßnahmenvorschlägen geführt. Priorisiert wurden unter anderem die Verlängerung des bestehenden Sanierungsgebiets ‚Ortsmitte II‘, die Ausweisung weiterer Sanierungsgebiete und die Prüfung eines Wärmeverbundes rund um das Rathaus.
Die UEA hatte die Kommunale Wärmeplanung im vergangenen Jahr in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung und der Energieagentur Mittelbaden erstellt. Damit kam Ötigheim wie viele andere Kommunen im Landkreis Rastatt der gesetzlichen Verpflichtung zuvor. Schließlich hatte man in Ötigheim schon vor der Einführung der verpflichtenden Wärmeplanung die große Chance erkannt, im Rahmen dieses Vorgehens die kommunale Energiewende voranzubringen und damit nicht nur einen großen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern auch die Energiesicherheit für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dass dieses Vorgehen außerdem den Fokus auf Maßnahmen lenkt, die mit möglichst geringem Investitionsaufwand die bestmögliche Kosteneinsparung für den künftigen Energiebedarf ermöglichen, hat die Unterstützung der Fraktionen im örtlichen Gemeinderat ganz offensichtlich zusätzlich begünstigt.







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