Klimawandelanpassung

KLIMAWANDELANPASSUNG – EINE ZENTRALE ZUKUNFTSAUFGABE

Makroaufnahme des einer einzelnen jungen Pflanze auf trockenem und rissigem Boden.
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Die Auswirkungen des Klimawandels sind bereits heute spürbar: Hitzewellen, Starkregen, Trockenperioden und ein steigender Meeresspiegel stellen Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen vor neue Herausforderungen. Klimawandelanpassungsmaßnahmen zielen darauf ab, die negativen Folgen dieser Veränderungen zu minimieren und gleichzeitig die Resilienz von Gesellschaft, Infrastruktur und Natur zu stärken.

Während Klimaschutz darauf abzielt, den Klimawandel zu bremsen, geht es bei der Klimaanpassung darum, sich an die unvermeidlichen Folgen bereits eingetretener Veränderungen anzupassen. Maßnahmen reichen dabei von hitzeresilienter Stadtbegrünung, wassersensibler Infrastrukturplanung und dem Schutz von Gebäuden vor Starkregenereignissen bis hin zur Entwicklung neuer landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsstrategien.

Mit dem im Jahr 2023 in Kraft getretenen Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg (KlimaG BW) wurde die rechtliche Grundlage für vorausschauendes Handeln geschaffen. Mit der Fortschreibung des Gesetzes sollen künftig kommunale Anpassungskonzepte für die Folgen des Klimawandels verpflichtend werden.

Forschungsprojekt

NaMaRes 2.0 – Digitales urbanes Ressourcenmanagement im Quartier

Zentraler Bestandteil des Forschungsprojekts NaMaRes 2.0 war die Weiterentwicklung eines digitalen Werkzeugs, das Kommunen bei der Bewertung und Planung von Klimawandelanpassungsmaßnahmen auf Quartiersebene unterstützt. Ziel war es, verschiedene Maßnahmen hinsichtlich Wirkung, Umsetzbarkeit und Wirtschaftlichkeit
vergleichbar zu machen – als fundierte Entscheidungsgrundlage für die Stadtentwicklung.

Im Projektzeitraum von Mitte 2022 bis Ende 2024 konnte die UEA als Projektpartner zur Weiterentwicklung praxisnaher Planungsansätze beitragen. Darüber hinaus wurden wertvolle Erfahrungen in einem Themenfeld gesammelt, das künftig weiter an Bedeutung gewinnen wird. Geleitet wurde das Projekt vom Karlsruher Institut
für Technologie.

Auch die Städte Bruchsal und Bretten waren als assoziierte Partner eingebunden. Sie stellten Pilotdaten zur Verfügung und brachten wichtige Praxiserfahrungen in den Entwicklungsprozess ein. Das Projekt ist Teil der Fördermaßnahme „Ressourceneffiziente Stadtquartiere für die Zukunft (RES:Z)“ des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Weitere Informationen sind auf der Webseite der Fördermaßnahme verfügbar.

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