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Einmal mehr wird die Große Kreisstadt Bruchsal zur Vorreiterin der Wärmewende: Als erste Kommune in Baden-Württemberg speist die größte Stadt im Kreis Karlsruhe ab Herbst 2026 Fernwärme aus Tiefengeothermie in ihr Netz ein. Ein weiterer Meilenstein, der zeigt, wie lokale Energieprojekte die Energiewende konkret gestalten können. Bruchsal ist damit nicht zum ersten Mal Vorreiter in diesem Feld und war beispielsweise die erste Stadt im Land, die (übrigens als Modellkommune) ihre Kommunale Wärmeplanung erstellt hatte. Die Wärme, die nun das Netz ergänzen soll, stammt aus dem dienstältesten Geothermiekraftwerk des Landes, das seit 17 Jahren zuverlässig läuft – ohne seismische Vorkommnisse oder...
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Am 13. November 2025 hat die Gemeinde Linkenheim-Hochstetten einen weiteren Schritt in Richtung klimafreundliche Zukunft gemacht: Der Gemeinderat verabschiedete die kommunale Wärmeplanung – ein zentrales Instrument für die strategische Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung. Die Wärmeplanung bildet die Grundlage für zukünftige Entscheidungen rund um die lokale Energieversorgung. Sie zeigt auf, wo Potenziale liegen und welche Maßnahmen geeignet sind, den Einsatz fossiler Energieträger dauerhaft zu reduzieren. Wichtig dabei: Der Plan ist weder für Bürgerinnen und Bürger noch für Unternehmen rechtlich bindend. Vielmehr dient er als strategischer Kompass, der Orientierung für eine erfolgreiche Wärmewende bietet. Neben den Wärmepotenzialen wurde in Linkenheim-Hochstetten auch der...
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Effizienz für Unternehmen vor Ort bietet die Beratung durch KEFF+ auch und besonders bei Vorliegen einer kommunalen Wärmeplanung (KWP). Die KWP ist ein zentrales Instrument zur Umsetzung der Wärmewende auf kommunaler Ebene. Im Landkreis Karlsruhe wird sie vielfach durch die Umwelt- und Energieagentur (UEA) im Auftrag der Kommunen umgesetzt. Ziel ist es, auf Basis einer fundierten Bestands- und Potenzialanalyse ein Zielszenario für eine klimaneutrale Wärmeversorgung zu entwickeln – inklusive Maßnahmenvorschlägen zur Umsetzung. Ein wichtiger Bestandteil dieser Planung ist die Einbindung der lokalen Unternehmen, denn dort treten häufig hohe Energiebedarfe auf, die von außen nicht immer eindeutigen Verwendungszwecken zuzuordnen sind. Industrie-...
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Auf Initiative der UEA wird in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bruchsal das Abwärmepotenzial der Kläranlage in Heidelsheim untersucht. Finanzielle Unterstützung bietet dabei das Förderprogramm “Klimaschutz Plus” des Landes Baden-Württemberg, das zur Erstberatung und Untersuchung von Abwärmepotenzialen eine Förderquote von bis zu 75% verspricht. Die Stadtwerke Bruchsal übernehmen dabei den verbleibenden Eigenanteil, da sie primär an der Nutzung der Abwärme interessiert sind, um die Wärme in ein Wärmenetz einspeisen und nutzen zu können. Die Kläranlage in Heidelsheim ist mit 100.000 Einwohnerwerten die größte im Landkreis Karlsruhe und hat damit voraussichtlich auch das größte Abwärmepotenzial. Der Abwasserverband Weißach- und Oberes Saalbachtal als...
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Am 22. Oktober 2024 richtete die KEA-BW im Stuttgarter GENO-Haus die Tagung “Die Kommune macht‘s - Wärmenetze für kleine Kommunen” im Rahmen der Reihe “Nahwärme kompakt 2024” aus. Auch die UEA leistete mit dem Vortrag “Regionale Wärmewende: Interkommunale Wärmeversorgung im Landkreis Karlsruhe” von Jonas Wilke einen maßgeblichen inhaltlichen Beitrag. Jonas Wilke war Gründungsgeschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft Regionaler Wärmeverbund GmbH & Co. KG und konnte den Gästen einen ambitionierten Weg skizzieren, wie ein interkommunaler Verbund “grüne” Wärme nach dem Solidarprinzip auch für Kommunen mit geringen Wärmepotenzialen bereitstellen kann. Mit ca. 150 Teilnehmenden aus Kommunen, Regierungspräsidien, Planungsbüros und anderen Stakeholdern war die ganztägige...
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Wenn Sie an einem Anschluss an ein Wärmenetz interessiert sind, dann teilen Sie uns dies bitte hier mit. Das Wärmenetz wird aus regional verfügbaren, erneuerbaren Wärmepotenzialen gespeist. Insbesondere die Tiefengeothermie bietet uns eine grundlastfähige, klimaneutrale Wärmeversorgung mit enormer Leistungsfähigkeit. Zur besseren Planung des Netzes und des notwendigen Ausbaus helfen uns Angaben zum benötigten Temperaturniveau weiter. Über dezentrale Wärmepumpen an Ihrem Unternehmenssitz kann die Temperatur auch von der Netztemperatur (ca. 90°C) auf bis zu 150°C, beispielsweise zur Dampferzeugung, angehoben werden. Mehr Informationen...
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Der Landkreis entwickelt, unterstützt durch die (UEA), ein Konzept für eine Regionale Wärmeausbaustrategie. Damit sollen die mit der Klimaschutzstrategie zeozweifrei 2035 im Jahr 2021 verabschiedeten Ziele im leitungsgebundenen Wärmesektor erreicht werden.Immerhin ist die Wärmeerzeugung aktuell zu 50 % an den CO2-Emissionen im Landkreis beteiligt. Der Fokus des Projektes liegt auf der Untersuchung von Wärmepotenzialen aus erneuerbaren Energien und der Machbarkeit von Wärmenetzen insbesondere im Hinblick auf Leitungen auch zwischen den Städten und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe. Diese klimaneutralen Wärmepotenziale können nur über Leitungen erschlossen werden. Aufgrund der ungleich verteilten Potenziale und Bedarfe im Landkreis bedarf es einer überkommunalen Planung und...
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