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Bretten Nordöstliches Randgebiet zur Innenstadt

Bretten Nordöstliches Randgebiet zur Innenstadt

Einsparung Energie

~ 5.501 MWh

Einsparung CO2

~ 1.514 t/a

Kurzbeschreibung

Das Quartier befindet sich im zentralen Ortsbereich. Die Gesamtgebäudeanzahl beträgt ca. 128 Gebäude. Baujahr der Gebäude ist hauptsächlich von 1950 bis 1970, der energetische Sanierungsbedarf wird entsprechend hoch eingeschätzt und ist prädestiniert für eine umfassende Betrachtung der Energieeffizienz. Die Energieversorgung erfolgt über ein Stromnetz, sowie ein Erdgasnetz der Stadtwerke Bretten und des Weiteren über LKW-Belieferung von Heizöl und andere Energieträger. Die Eigentumsstruktur ist geprägt von einem hohen Anteil an privaten Wohngebäuden und kommunalen Liegenschaften (Schule, Gymnasium und Stadthalle). Die kirchliche Gemeinde ist Eigentümerin von verschiedenen Gebäuden (Kirche im Postweg und Pfarrhaus, Altenheim in der Apothekergasse, Gemeindegebäude in der Heilbronner Straße). Die städtebauliche Situation des Untersuchungsgebietes wird charakterisiert durch:

im Norden des Quartiers, die überwiegend 2-geschossigen Ein- und Mehrfamilienhäuser mit Satteldächern und von Grünflächen umgeben. Es handelt sich um typische Bautypen der 50´er und 60´er Jahren mit einer hohen Sanierungsrate. Auskragende Balkonplatten ohne thermische Trennung führen zu hohen Wärmeverlusten. Die Präsenz von Glasbausteinen bei einer Mehrheit dieser Gebäude ist energetisch besonders schlecht.

im zentralen Teil des Gebietes (Fichteweg, Am Schänzle), die überwiegend 1-geschossige Einfamilienhäuser. Gebäudealter ist vorwiegend aus den 50´er und 60´er Jahren, hohe Sanierungsrate.

im westlichen Teil des Quartiers, eine Mischung aus Wohngebäuden, vereinzelten gewerblichen Betrieben, kirchlichen Gebäuden und einem sanierungsbedürftigen Altenpflegeheim.

im Süden des Quartiers, vom Postweg bis zur Weißhoferstraße befinden sich mehrere öffentliche Gebäude (Schule, Gymnasium, Polizeigebäude), darunter vereinzelte historische Sandstein-Gebäude und denkmalgeschützte Gebäude. In den Schulgebäuden wurden Maßnahmen zum Kommunalen Energiemanagement bereits durchgeführt.

Zeitraum Erstellung ZiQ / Sanierungsmanagement

  • ZiQ: 2012-2013

Ausgangspunkt

  • Erweiterung eines Bestandnetzes (Nahwärme) für ein Neubaugebiet

Größe (Gebäudeanzahl)/ Energieverbrauch

128 Gebäude (8.169 MWh/a)

  • 115 Ein-, Doppel und Reihenhäuser
  • 13 öffentlich genutzte Gebäude

Konzeptarbeit

  • Nahwärmekonzept
  • Sanierungsstandards
  • Öffentlichkeitsarbeit
    • Auftaktveranstaltung
    • Befragungen der Bürger
    • Durchführung von Erstberatungen
    • Organisation von Besichtigungen des „Energiemusterhauses“ des Projekts Zukunft Altbau

Umsetzung

  • Sanierung kommunaler Gebäude

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