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Am 10. März 2026 stellten der Stutenseer Reiner Dick und Mitautorin Susanne Kaiser-Asoronye ihr soeben erschienenes Buch „Terra preta – Pflanzenkohle, effektive Mikroorganismen und Co, für nachhaltige Landnutzung und Klimaschutz” vor. Bei dem Termin im Lindenhof beim Schloss Stutensee ließen es sich auch der Landrat des Landkreises Karlsruhe, Dr. Christoph Schnaudigel, und Stutensees Oberbürgermeisterin Petra Becker nicht nehmen, einige Grußworte zu sprechen und sich die Funktionsweise des Herstellungsprozesses von Terra preta zeigen zu lassen. Terra preta, portugiesisch für schwarze Erde, wird auch Pflanzenkohle genannt und durch Pyrolyse aus pflanzlichen Materialien gewonnen, etwa Grünschnitt oder Holzresten. Sie wird bevorzugt zur Anreicherung...
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Die Nutzung der Pflanzenkohle Terra preta (portugiesisch für „schwarze Erde“) ist in vielen Kulturen seit Jahrhunderten bekannt und erlebt aktuell wieder eine Renaissance. Sie wird durch Pyrolyse aus biologischen Abfällen gewonnen und gewinnt nicht zuletzt deshalb wieder an Bedeutung, da sie zum einen ein sehr effektiver CO2-Speicher ist, zum anderen aber auch ein sehr effektives und nachhaltiges Mittel zur Verbesserung von Bodenfruchtbarkeit ohne den Einsatz chemischer Dünger oder Zuschlagsstoffe. Bei der Herstellung von Pflanzenkohle aus trockenen Holzabfällen entsteht erhebliche nutzbare Prozesswärme. Diese Wärme...
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Die Anwendung von Pflanzenkohle, also verkohltem, holzartigen Grüngut, ist allgemein als “Terra Preta”, Schwarzerde, bekannt. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Wird Holz unter Ausschluss von Sauerstoff erhitzt, beginnen alle flüchtigen Bestandteile auszugasen. Dieses Gas enthält hauptsächlich Methan und ist brennbar, kann also der Erhitzung dienen. So entsteht ein exothermer Prozess, bei dem am Ende Pflanzenkohle übrig bleibt, die zu über 90% aus reinem Kohlenstoff besteht. Dieses hochporöse Material kann, mit Nährstoffen (und Wasser) angereichert, als Bodenverbesserer das Pflanzenwachstum verbessern, aber auch Tieren zum Futter beigemischt werden. Untersuchungen der ETH Zürich zeigen, dass die Verdauung von Kühen durch die Beimischung von...
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Auf den Weg zu einer spannenden Exkursion in die Schweiz machten sich am 26. September 2025 ein halbes Dutzend Fachleute aus Verwaltung und Stadtwerken von Bruchsal. Mit einem Kleinbus ging es zunächst nach Therwil südlich von Basel, wo die Delegation die Heizzentrale zur Wärmeauskopplung bei der kommunalen Kläranlage besichtigte. Nachmittags ging es dann nach einem stärkenden gemeinsamen Mittagessen weiter zur Pyrolyseanlage von IWB in Basel. Die Führung durch die Therwiler Kläranlage, die in der Schweiz eigentlich Abwasserreinigungsanlage (ARA) heißt, übernahm Jonas Künzler vom Energieversorgungsunternehmen Primeo Energie, einer Genossenschaft, die ursprünglich aus dem PV-Bereich kommt. Primeo betreibt die Heizzentrale, die das...
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Auch wenn die UEA ein Teamevent feiert, hat sie spannende Klimaschutzthemen immer im Gepäck. So durften wir uns den Grillgenuss auf dem Gelände des Schlosses Stutensee am 23.09.2022 mit zwei spannenden Besichtigungen verdienen. Auch wenn die meisten von uns schon viel über Pyrolyse von holzigen Bioabfällen gehört haben, war die Besichtigung der Pilotanlage in Stutensee für die meisten beeindruckend. Die Anlage auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Uwe Lengert wird von einigen passionierten Ruheständlern ehrenamtlich betrieben - und wurde eigens für unser Team hochgefahren. Begeistert erläuterten Reiner Dick und Klaus Kaiser nicht nur die Funktionsweise, während der Pyrolyseofen im Hintergrund auf...
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Am 07.07.2022 fand im Schloss Stutensee die mittlerweile vierte Klimaschutzwerkstatt des Kreistags statt, wie die Vorgänger-Werkstatt im April auch dieses Mal unter dem Zeichen der Regionalen Wärmeausbaustrategie. Nachdem man sich beim letzten Termin einig gewesen war, beim Wärmeausbau gehe es nur noch um das „wie“ und nicht mehr um das „ob“, informierten die UEA und einige ihrer Projektpartner das Gremium nun ausführlich vor allem über die technische Machbarkeit eines landkreisweiten Wärmenetzaufbaus. Nach einem kurzen Überblick über den aktuellen Projektstand durch UEA-Projektmanager Jonas Wilke stellten allerdings Dirk Klingen und Wolfgang Spaich vom Beratungsunternehmen tilia erst einmal ein Modell vor, wie der...
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In 18 Kommunen des nördlichen Landkreises sind...
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Das neue Netzwerk Pflanzenkohle wurde vom Hamburg Institut gemeinsam mit dem Verein German Biochar initiiert und ist auf drei Jahre Laufzeit angelegt. Inhaltlich wird es von German Biochar begleitet. Neben z. B. Forschungsinstituten, Banken, Abfallwirtschaftsverbänden, Stadtwerken und kommunalen Beteiligten ist auch die UEA dem Netzwerk beigetreten, das künftig mehrmals jährlich zusammenkommen wird. Mit der Herstellung von Pflanzenkohle aus biogenen Reststoffen können mehrere positive Ergebnisse erzielt werden: Zum einen wird der in den Stoffen (wie zum Beispiel holzige Grünabfälle) enthaltene Kohlenstoff in der Pflanzenkohle gebunden. Bei der richtigen Verwendung der Pflanzenkohle, beispielsweise zum Humusaufbau in der Landwirtschaft, wird damit der Kohlenstoff...
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Spannende Team-Events kennt das UEA-Team schon: Exkursionen zu Projekten oder Ausstellungen rund um Klimaschutz, Nachhaltigkeit oder auch Klimawandelanpassung mit anschließendem Austausch sind inzwischen willkommene Tradition geworden. Ob eine Terra-Preta-Versuchsanlage, BUGA Mannheim oder eine Sonderausstellung im ZKM zu nachhaltigem Bauen: Die Kolleginnen und Kollegen nehmen immer wertvolle Impulse auch für ihre eigene Arbeit mit. Am Freitag, den 26. April 2024, gab es wieder ein besonders lohnendes Ziel für das UEA-Team: Das RoofKIT am Rande des KIT-Campus. Nachdem das Modellprojekt zum nachhaltigen Bauen schon einmal Exkursionsziel im Rahmen des Starter-Pakets Holzbau für Kommunen war, hatte Bettina Holzleiter, Architektin und Projektkoordinatorin Starter-Paket,...
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Bei seiner Sitzung am 9. April 2024 beschäftigte sich der Wirtschaftsausschuss des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin mit einem wegweisenden Projekt aus dem Südwesten der Republik: Der Regionalen Wärmeausbaustrategie, welche die UEA maßgeblich mit entwickelt und vorangetrieben hat. Jonas Wilke, bei der UEA zuständig für das Thema “Regionaler Wärmeverbund” und Gründungs-Geschäftsführer der Projektentwicklungsgesellschaft Regionaler Wärmeverbund (PEG), nahm das Publikum in einem ca. 20-minütigen Vortrag gedanklich mit auf die Reise zu dem ambitionierten Vorhaben in der Region Karlsruhe. Die Zuhörerinnen und Zuhörer, etwa 50 Mitglieder des Wirtschaftsausschusses des ZDH, zeigten sich überaus interessiert. Wilke rannte bei den Verantwortlichen aus...
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